KOSTNER FRANCESCO (CESCO)

Geboren in Corvara am 08/12/1905, ist Francesco Costner sicherlich der Pionier des Skifahrens in den Dolomiten gewesen. Er verdient ein großes Ansehen, da er auch einer der ersten Skilehrer von Südtirol gewesen ist.Im Dezember von 1932, wird er von der FIS mit dem Skilehrerwappen, der die Nummer 10 trägt, ausgezeichnet.Schon fünf Jahre davor bekam er vom CAI das Anerkennungsdiplom als Bergführer. Im Jahre 1933 plaziert er sich an erster Stelle bei der Auswahl an den FIS-Meisterschaften in Innsbruck. Zwei Jahre später nimmt er ans erste Riesentorlauf in der Geschichte des Skifahrens auf die Marmolada teil.In dieser Angelegenheit plaziert er sich an zweiter Stelle,gefolgt von Renato Valle, mit der Zeit von 7 Min. und 8 Sek.. Die damalige Strecke hatte eine Länge von 5 km, mit einem Höhenunterschied von 1550 mt.Cesco Costner ist im Jahre 1935 der erste Skilehrer, der nach Terminillo kam.Das Jahr danach gab er seinen Beitrag auch den Skischulen des Piemonts. Heutzutage lebt Cesco Costner in Bruneck. Seine große Leidenschaft für das dem Skifahren hat sich bei ihm noch nicht ausgelöscht.


AGREITER EDUARD

In Abte, am 25/08/1936 geboren, der Junge aus La Villa, der für die " Fiamme Gialle "von Predazzo wetteiferte , platzierte sich schon im Jahre 1958 , an erster Stelle bei der Abfahrt der 3. Kategorie, anläßlich der absoluten Italienmeisterschaften. Das 1959 lässt ihm in die Skigeschichte eingehen. Gelegentlich des Großen Preises von Sestriere, beim "kilometro lanciato",wird die Weltrekordzeit in Geschwindigkeit von 160,765 km/h , registriert. Das es sich nicht rein um Glück handelte, wird von der Zeit die er im darauffolgendem Jahr in Cervinia erzielt, bestätigt,und zwar 173 km/h.

Von 1960 bis 1963 wetteifert Eduard Agreiter, für die Italienische Mannschaft der "Azzurri", indem er als "möglicher" bei den Olympischen Spiele in Squaw Valley, teilnimmt. Also, wenn ihr einen vorbeiflitzen sieht ,wisst ihr daß es sich genau um ihn handelt...






Marcello Varallo

Dieser Name ist im goldenen Ehrenbuch des italienischen Ski eingetragen. Er ist in Mailand am 08/11/1947 geboren. Lang ist die Erfolgsliste von Marcello Varallo, Besitzer des renomierten Hotel Ladinia, in La Villa. In die Geschichte des Skifahrens ist er eingegangen insbesondere was die Abfahrtsdisziplin angeht. Die Jahre 1967 bis 1974, haben ihn als Hauptfigur der italienischen Mannschaft der "Azzurri", gesehen. 1970, gelegentlich der Weltmeisterschaften in Gröden, platziert er sich an 5. Stelle. Im darauffolgendem Jahr, hat er eine weitere große Befriedigung; diesmal nimmt er an einem vorolympischen Rennen in Sapporo/Japan teil, wo er sich als der Beste herausstellt.1972 nimmt Marcello Varallo dann auch an den Olympischen Spielen teil.Er schließt mit dem 10. Platz ab.Im selben Jahr wetteifert er mit den besten Skiläufern auch im Weltcup. 3. Platz in Val d' Isere, 4. in Kitzbühl und zweimal 2. Platz in Gramisch Patenkirchen. 1972 ist er der beste Italiener in der Abfahrtsdisziplin. Im darauffolgendem Jahr ist er 3. im gesamten Weltcupclassement, gefolgt von den beiden Schweizern Colombin und Russi. Auch die darauffolgenden Skisaisonen sehen ihn immer unter den ersten. Von 1969 bis 1974 ist Marcello Varallo unter den besten 15 Abfahrtsläufer der Welt. Ab dem Jahre 1980 ist er immer sehr aktiv als Organisator der 5 Europacup-, und Weltcuprennen in Alta Badia. Auch dank ihm ist der Tourismusort Alta Badia weltweit bekannt geworden.


Roberto Erlacher

Geboren in Cortina, am 16/09/1963 ist Roberto Erlacher in die Geschichte, als einer der besten Skirennläufer des Skifahrens eingegangen.Seit 1980 ist er Mitglied der italienischen Nationalmannschaft B in den Disziplinen Torlauf und Riesentorlauf. Er gewinnt 4 internationale Rennen, wobei er sich einmal an 3. Stelle platziert.Das darauffolgende Jahr bereitet ihm große Freude, da er in die Nationalmannschaft A wechselt. Er schließt die wettkämpferische Saison mit folgenden Resultate ab: 4. Platz gelegentlich des Weltcuprennen in Kranjska Gora und Vail (USA), 7. Platz beim Weltcuprennen in Furano.Bei den nationalen und internationalen Rennen ist er zweimal erster und einmal dritter. 1983 ist er sechster bei den World Series in Bormio, dritter beim Weltcuprennen in Borowetz, 12. ist er gelegentlich der Winterolympiaden in Sarajevo. Er erzielt noch einen 3. und einen 1. Platz bei den internationalen Rennen. 1984 spielt er immer noch die Hauptrolle :1. bei den Italienmeisterschaften,1. beim Weltcuprennen in Puy St. Vincent, 6. Weltmeisterschaften in Bormio, 2. gelegentlich des Weltcups in Panorama (USA), 4. während eines Weltcuprennens, dreimal 1. und zweimal 2. bei den internationalen Rennen. 1985 wird er zweiter in Kranjska Gora, einmal 2. und einmal 3. in Lake Placid, 3. in Alta Badia und noch einen 4. Platz.Bei den internationalen Rennen ist er viermal 1.,viermal 2. und viermal 3. .Er gewinnt die Individuelle Alpine Kombination und die Kombination "Trofeo 5 Nazioni a Scuadre"Im Riesentorlauf endet er an 3. Stelle im gesamten Welcupclassement.Während dieser Skisaison platziert er sich an 2. und 1. Stelle bei den World Series in Sestriere. 1986/87 gelingt ihm eine 4. Platzierung in den drei Wltcuprennen an denen er teilnimmt, und zwei 2.Plätze in Val d' Isere.(Super G) und in Kranjska Gora.In Crans Montana patziert er sich an 6. Stelle gelegentlich eines Weltcuprennen.Bei den Internationalen Rennen ist er dreimal 1., einmal 2. und einmal 3. . Seine erflogreiche Karriere endet er im Jahre 1989/90
Wirklich nicht schlecht...


Castlunger Elmar

Geboren in Bruneck am 14/02/1971 , ist der Junge aus La Villa von 1990 bis 1996 im "Gruppo Sportivo Fiamme Oro della Polizia" gewesen. 1990 gewinnt Castlunger Elmar im Riesentorlauf das FIS-Rennen im Aostatal. 1991 gelangt er an 1. Stelle im Torlauf gelegentlich der Universitätsmeisterschaften in San Martino di Castrozza. Erster wird er beim Italiencup auf dem Rollerpaß in derselben Disziplin. 1992 ist wird er zweiter im Italiencup in Corsica. 1993 spielt er wieder die Hauptrolle: 1. im Riesentorlauf und 1.beim Super G.1995 setzt er sich wieder durch bei den Universitätsmeisterschaften in Jaca/Spanien mit einer ersten Platzierung im Slalom. Elmar Castlunger befindet sich erst inmitten seiner erfolgreichen Karriere..


Noch zu erwähnen sind sicherlich die Jungen Nachwuchssportlern von Alta Badia, die wir sicherlich weiterhin noch finden werden:

Granruaz Angelika, Irsara Ivan, Thaler Matthias, Pescollderungg Manuel, Tiezza Luca, Planatscher Maddalena, Pezzedi Emmi, Tiezza Claudio, Costa Stefanie ...