Das Geburtshaus des Hl. Freinademetz in Oies
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Das Geburtshaus vom Pater Freinademetz in Oies, Alta Badia

Das Geburtshaus von Pater Freinademetz liegt in Oies, einem Ortsteil der Gemeinde Abtei und ist eine Pilgerstätte, die aufgrund ihrer Höhenlage vor allem von April bis Oktober aufgesucht wird.

Das vor etwa 250 Jahren erbaute Haus, fiel dem Vater des heiligen Josef Freinademetz als Erbe zu; er restaurierte es und bewohnte es mit seiner Familie.

Im Laufe der Zeit, als der heilige Josef Freinademetz bereits für seine Missionarstätigkeit in China bekannt war, kamen die ersten Pilger. In den 1960er Jahren übernahmen die Steyler Missionare das Haus und richteten es als Wallfahrtsort für Besucher ein, eine Funktion, die es seit 1975 erfüllt. Heute kommen zahlreiche Pilger aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, um das Haus des Heiligen anzuschauen.

Unverzichtbar bei einem Besuch sind:

Die Skulpturen in der Kirche in Oies

  • die Statue des heiligen Josef Freinademetz, die den Heiligen stehend zeigt
  • die Statue der Maria di Nazareth, eine ungewöhnliche Darstellung der der schwangeren Jungfrau

Das Missionarskreuz

Es ist überaus wahrscheinlich, dass dieses Kreuz, das der heilige Josef Freinademetz für seine Missionarstätigkeit in China einsetzte, aus Gröden stammt. An seinen vier Enden sind die Symbole der vier Evangelisten, in der Mitte der gekreuzigte Jesus dargestellt. Ihm zu Füßen die leidende Muttergottes.

Die Reliquie

Die Reliquie besteht aus den Haaren des Heiligen, die von der Hausangestellten der Pfarrei St. Martin in Thurn seit dem Tag der Abreise des Missionars aufbewahrt wurden.

Die Medaille

Die Vorderseite der Medaille schmückt das Bildnis des Heiligen mit einem Buch in der Hand, die Rückseite zeigt ihn stehend auf einem Boot. Hinter ihm die Kirche von Abtei mit seinem Geburtsjahr (1852), vor ihm eine chinesische Pagode mit seinem Todesjahr (1908). In den Händen trägt er, als Symbol für seine Mission, das Wort Gottes nach China zu bringen, ein Kreuz. Im oberen Teil der Medaille befindet sich das Symbol der Dreifaltigkeit, in dem eine Taube, Sinnbild des Heiligen Geistes, erkennbar ist. Hier sieht man auch die Hand Gottes, die den Weg zu weisen scheint.

Das Kultbild

Das Kultbild des heiligen Josef Freinademetz wurde 2005 von der Triester Künstlerin Piera Gortan geschaffen und bildet das Gesicht des Heiligen originalgetreu ab. In der linken Hand hält er ein Dokument mit ladinischer Inschrift: "L'lingaz dl amur é l'lingaz su che düć capësc" (Einzig die Sprache der Liebe wird von jedermann verstanden).

Der Bildstock

Der Freinademetz-Bildstock befindet sich auf dem Weg zwischen Geburtshaus und Kirche und zeigt den Heiligen in Lebensgröße. Dieses aus Stein und Glas ausgeführte Monument ist ein Ort der Besinnung und Andacht.