Blick auf den Schädel des Ursus Speleus
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Ursus Speleus (Höhlenbär) - König der Dolomiten

Am 23. September 1987 machte Willi Costamoling, ein bekannter, aus dem Gadertal stammender Hotelier, eine außergewöhnliche Entdeckung: Als er sich nach einem steilen Anstieg in eine Höhle des Conturines begibt, stößt er auf die prähistorischen Überreste des Ursus Speleus (Höhlenbär). Dieser Fund war für viele Paläontologen und Forscher von außerordentlicher Bedeutung, denn dadurch wurde festgestellt, dass die Glazialzeiten in den Alpen sehr viel schneller aufeinander gefolgt waren als bis dahin vermutet. Und tatsächlich wurden Überreste gefunden, deren Ursprung 90 000, 70 000 und 45 000 Jahre vor unserer Zeit liegt. Daraus lässt sich ableiten, dass der Höhlenbär in Zeiten gemäßigteren Klimas, also zwischen den Glazialen, Bewohner der Alpen war.

Der als "König der Dolomiten" bezeichnete Höhlenbär wog um die 500 kg und war der größte Bewohner der Gegend. In der warmen Jahreszeit lebte er auf den Almen, wo er sich für den langen Winterschlaf in den Berghöhlen rüstete.

Viele der Funde der inzwischen überaus berühmten Höhle des Conturines sind heute im Museum Pic Museo Ladin in St. Kassian zu sehen.

Weitere Informationen zum Höhlenbär