Blick auf den Schädel des Ursus Speleus
Hoch oben in Alta Badia

Gönn dir eine erholsame Pause
an sportlich aktiven Tagen:

Berg- und Schutzhütten in Alta Badia

Dank

Als vom Denkmalamt der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol der Wunsch an mich herangetragen wurde, eine wissenschaftliche Grabung in der Conturinshöhle zu leiten, habe ich freudig zugestimmt, zumal dieses Unternehmen in ein Forschungsprojekt einzubinden war, das unter dem Titel "Evolution und Chronologie der Höhlenbären" vom österreichischen "Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung" (Projekt Nr. 6514) finanziert wurde. Für die Übertragung der Grabungsleistung an unser Institut danke ich daher vielmals den Herren Dr. Helmut Stampfer und Dr. Lorenzo Dal Ri vom Denkmalamt und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol für die großzügige Finanzierung dieses technisch schwierigen Grabungsprojektes.

Auch wenn die wissenschaftliche Auswertung noch längere Zeit in Anspruch nehmen wird, wage ich jetzt schon zu behaupten, dass den Grabungen ein großer Erfolg beschieden war und dass sie sowohl für die Wissenschaft als auch für das kulturell-historische Bewusstsein der Südtiroler, insbesondere der Ladiner, wichtige Impulse setzten.

Mein ganz besonderer Dank gilt Herrn Willy Costamoling, der sich bei der Organisation vor und während der Grabungen mit viel Mühe und Zeitaufwand um uns gekümmert hat. Zu danken habe ich auch vielen anderen Ladinern des Gadertales: den Vertretern der Forstbehörde und der Naturparkverwaltung für ihr Wohlwollen und Interesse; dem Bürgermeister von Plan de Maréo / Enneberg, Herrn August Ties, für seine Begeisterung für die Grabung und für die Köstlichkeiten, die er uns zum Höhlenbiwak hinaufgeschickt hat. Ein besonderes Dankeschön sage ich den Wirtsleuten der Faneshütte, Max und Petra Mutschlechner, die uns mit Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft verwöhnt haben.

Den größten Anteil am Gelingen des Grabungsprojektes haben natürlich die Grabungsteilnehmer geleistet, die - ohne Bezahlung! - die wochenlangen Strapazen, vor allem die andauernde Kälte in und vor der Höhle, in bester Laune ertragen und dabei ausgezeichnete Leistungen erbracht haben.

Auch bei der Fertigstellung des Manuskripts und der Bildvorlagen habe ich mannigfache Hilfestellung erfahren. Für die kritische Durchsicht des Manuskripts und für zahlreiche wertvolle Anregungen habe ich Frau Magister Doris Nagel und meiner Tochter Sigrid zu danken. Den Computersatz des Manuskripts verdanke ich Frau Monika Thöni. Für die Bereitstellung von Fotos danke ich den Herren Willy Costamoling und Karl Günther Kunst. Die Fossil-Fotos verdanken wir Herrn Wolfgang Reichmann (Institut für Paläontologie der Universität Wien), die farbigen Grafiken - hervorzuheben vor allem die Rekonstruktion der Höhlenlandschaft - stammen von Herrn Norbert Frotzler (ebenfalls an unserem Institut). Schließlich sei Herrn Dr. Lois Craffonara vom Institut Ladin "Micurá de Rü", San Martin de Tor, für die Erhebung und für die Orthographie der ladinischen Namen im Text und auf der Lageskizze (Abb. 29) herzlich gedankt.

Möge dieses Buch nicht nur die Begeisterung für die herrliche Dolomitenlandschaft noch weiter vermehren, sondern auch einen Beitrag leisten für den Schutz der Höhle und der Ursprünglichkeit ihrer Umgebung!