Blick auf den Schädel des Ursus Speleus
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Die Radiokohlenstoff-Methode

Heute eine etablierte, routinemäßig betriebene Datierungsmethode für biologische, z.T. auch für chemische Produkte wie Holzkohle, Knochen, Korallen, Weichtierschalen und Sinter. Sie benutzt den radioaktiven Zerfall des Kohlenstoffisotops mit dem Atomgewicht 14, das sich in hohen Schichten der Atmosphäre bei Einwirken der kosmischen Strahlen aus dem Stickstoff bildet und durch den Regen auf die Erdoberfläche gelangt.

Die 14C-Uhr beginnt zu laufen, wenn eine Pflanze den Luftkohlenstoff, der in einem bestimmten Verhältnis auch die radioaktive Variante (Isotop) enthält, aufnimmt. Der Kohlenstoff wird in den Stoffwechsel aufgenommen, zum Aufbau der verschiedenen Pflanzenteile, z.B. auch des Holzes, verwendet. Auch von den Tieren kann letztlich nur ein Kohlenstoff zum Aufbau z.B. des Skeletts herangezogen werden, der von den Pflanzen stammt. Die 14C-Uhr beginnt also durch einen biologischen Vorgang zu ticken. Wegen der geringen Halbwertszeit von "nur" 5700 Jahren ist die Reichweite der 14C-Methode auf die letzten 50.000 Jahre beschränkt. Im Falle der Conturinsbären hat diese Datierungsmethode nur das Ergebnis gebracht, dass die Knochen "älter als 39.000 Jahre" sind.