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Die Ramesch-Knochenhöhle

Die Höhlenbären der Conturines

Die Ramesch-Knochenhöhle (1960 m) im Toten Gebirge, Oberösterreich.

Die Höhlenbären der Conturines

Standardprofil der Ramesch-Knochenhöhle. Aus Hille & Rabeder (1986).(!79k)

Diese sich in der senkrechten Nordwand des Ramesch öffnende Höhle war schon lange bekannt; wegen ihrer abgelegenen Position war sie vor Raubgrabungen so lange verschont geblieben, bis ein Sessellift bis an den Fuß des Ramesch gebaut wurde. Sofort waren einheimische Raubgräber zur Stelle und plünderten die oberflächlich liegenden Höhlenbärenschädel. Zum Schutz der Höhle war es notwendig, hier eine wissenschaftliche Grabung anzusetzen.

In den Jahren 1979 bis 1985 wurden nun Sommer für Sommer mehrwöchige Grabungen durchgeführt, die vom Oberösterreichischen Landesmuseum finanziert wurden.

Durch die überraschenden Grabungserfolge, vor allem durch die Funde von typisch ausgeformten Steingeräten der mittleren Altsteinzeit, aber auch von Höhlenbären, Höhlenlöwen und Wölfen, sowie durch die relativ zahlreichen absoluten Altersbestimmungen ist die Rameschhöhle die derzeit besterforschte Bärenhöhle des Hochgebirges.
Fragen, die uns bei der Rameschhöhle am meisten beschäftigt haben: nach dem Klima, der zeitlichen Einstufung und der einstigen Klimaabhängigkeit des Höhlenbären, stellen sich uns in verstärktem Maß an der Conturineshöhle.

Die Höhlenbären der Conturines

Zwei Hornsteingeräte des Altsteinzeitmenschen aus der hochalpinen Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich. Es sind durch Abschlagen gewonnene und zugerichtete "Schaber".
Links: Innenansicht Rechts: Außenansicht

Die Höhlenbären der Conturines