Blick auf den Schädel des Ursus Speleus
Hoch oben in Alta Badia

Gönn dir eine erholsame Pause
an sportlich aktiven Tagen:

Berg- und Schutzhütten in Alta Badia

O. Univ. - Prof. Mag. Dr. Gernot Rabeder

Die Höhlenbären der Conturines
Geboren am 11. September 1939 in Linz / Donau.
Studium an der Universität Wien: Biologie und Mathematik, dann Paläontologie.
Seit 1988 ordentlicher Professor für Paläontologie und Paläobiologie am Institut für Paläontologie der Universität Wien.
Hauptarbeitsgebiete: Evolution der Säugetiere; fossile Nagetiere, Insektenfresser und Raubtiere; Klimageschichte des Eiszeitalters.

Seit 1979 zahlreiche Grabungen in alpinen und hochalpinen Bärenhöhlen. Die Entdeckung der Conturineshöhle im Herbst 1987 machte Schlagzeilen in der Presse und brachte Sonderberichte im Fernsehen. Auch für den Fachmann war der Bericht von einer Bärenhöhle in 2800 Meter Höhe eine Sensation, galt es doch bisher für ganz unwahrscheinlich, dass sich die pflanzenfressenden Höhlenbären im Eiszeitalter in einer heute völlig vegetationsfreien Umgebung aufgehalten hätten.

Nun ist die Conturineshöhle im Gemeindegebiet von Enneberg / Plan de Maréo in Südtirol die höchstgelegene Fundstelle nicht nur des Höhlenbären, sondern auch der Höhlenlöwen. Ganz bemerkenswert ist auch der reiche Tropfsteinschmuck dieser Höhle, der sich aber nur in einer sehr warmen Phase des Eiszeitalters gebildet haben kann.

Nur knapp vier Jahre nach der Entdeckung liegt nun ein reich illustrierter Band über diese Dolomitenhöhle vor - verfasst vom Leiter der paläontologischen Grabungen.

Der knapp gehaltene Text - unterstützt von vielen farbigen Grafiken und Fotos - bemüht sich, die Entdeckungsgeschichte, den Verlauf der wissenschaftlichen Grabungen und die bisher erzielten Forschungsergebnisse in leicht verständlicher Form darzustellen.