Blick auf den Schädel des Ursus Speleus
Hoch oben in Alta Badia

Gönn dir eine erholsame Pause
an sportlich aktiven Tagen:

Berg- und Schutzhütten in Alta Badia

Der Winterschlaf

Die Höhlenbären der Conturines

Höhlenbären überlebten auch schwere Verletzungen.
Oben: ist eine gebrochene und wieder zusammengewachsene Elle abgebildet. Unten eine gesunde.

Die Höhlenbären hatten offensichtlich die Fähigkeit verloren, die vegetationslose Zeit, den Winter, durch die Jagd zu überbrücken. Daher wurde ein sicherer Ort zum Überwintern notwendig, an dem die Bären über die Wintermonate in einen Winterschlaf verfallen konnten.
Dass die günstigsten Winterquartiere in großen Höhle zu finden sind, wissen auch die heutigen Braunbären. Große Höhlen bieten nicht nur Schutz vor Regen und Schnee, sondern ermöglichen auch ein beträchtliches Einsparen von "Heizkosten", da die Temperatur im Höhleninneren stets gleich bleibt und etwa dem Jahresmittel des Höhleneinganges entspricht. Es gibt auch im strengsten Winter keine Minustemperaturen, was für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur des Bären natürlich sehr wichtig ist; es muss ja mit der bis zum Herbst in Form von Fett gespeicherten Energie über den ganzen Winter auskommen. Zur weiteren Energieersparnis verfiel der Höhlenbär (wie auch die heutigen Braunbären im hohen Norden) in einen echten Winterschlaf, d.h. der Pulsschlag ging auf die Hälfte zurück, die Körpertemperatur von 37 auf 35 oder gar 32 °C.